Die erste Hausarbeit – Journalistische Darstellungsformen

Ich habe es getan, endlich! Die erste Hausarbeit ist im Kasten.

Ich bin nun seit 3 Monaten dabei und habe erste eine Arbeit geschrieben. Das ist aber nicht schlimm. Denn es ist nicht so, dass ich erst ein Model bearbeitet hätte. Ich habe tatsächlich schon ein paar mehr bearbeitet, da mir das Lesen der einzelnen Unterrichtseinheiten sehr viel Freude bereitet. Es fühlt sich gut an, die Abschlussarbeiten zu schreiben, wenn man ein wenig Wissen aus den anderen Modulen mitbringt.

Das ist auch meine Empfehlung: Erst einmal ein Grundwissen über die journalistischen Grundlagen aneignen und dann in die Bearbeitung gehen. Es hilft, einen anderen Ansatz zu wählen und sich nicht stoisch auf das Modul zu versteifen. Ich bilde mir ein, dass die Bearbeitung runder wird, wenn man noch breiter aufgestellt ist.

Ich halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden wie es weiter geht! 🙂

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Finde Deine Nische!

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Ich stelle fest, dass es keinen Sinn bringt über jedes Modul einzeln zu schreiben. Es ist vielleicht eine gute Wiederholung, doch ist es die Wiederholung derselben und damit wird es öde!

Stattdessen schreibe ich darüber, was sich mir ins Hirn gebrannt hat. Und das ist, seit ich das Modul „Selbstmarketing“ angefangen habe wohl ein Satz: Finde Deine Nische! Er ist kurz, zudem schnell ausgesprochen und irgendwie trifft er auch zu. Man muss sich aber darauf einlassen. Jeder, der irgendwann einmal den Plan hat oder hatte sich selbständig zu machen, hat diesen Satz wohl so oder ähnlich bereits gehört. Beschäftigt man sich nicht damit, dann kommt er fast schon phrasenhaft daher. Er klingt abgedroschen, überhört, öde! Doch ist er das auch?

Finde Deine Nische. Finde deine USP. Finde, was dich ausmacht. Finde, worauf du Bock hast. Um Himmels Willen: Finde irgendwas!

Je länger ich mir Gedanken darum mache, desto stärker wird die Aussage. So heißt sie plötzlich für mich noch so viel mehr: Mach dir einen Kopf! Finde heraus was du gut kannst. Finde heraus was du besser kannst als andere. Finde heraus was in dir steckt. Krempel dein Inneres nach außen, ja wenn es sein muss dann erbrich deine Gedanken einfach auf ein Stück Papier. Aber tu‘ dabei eines: Beschäftige dich mit Dir selbst.

Nur wenn ich in der Lage bin mich selbst auseinander zu nehmen, kann ich entdecken was da noch im Verborgenen liegt. So gelingt mir zu reflektieren, zu hinterfragen und mich selbst in ein anderes Licht zu stellen. Wer sagt, dass nur eine Idee zum Erfolg führt? Leben Journalisten und solche, die es werden wollen, nicht von einer Fülle an Ideen? Was bewegt mich? Was geistert mir durch den Kopf? Was denke ich auf dem Weg ins Büro, zum Einkaufen oder beim Sport? Ist meine Nische vielleicht irgendwo in meinen Gedanken bereits vorhanden?

Ich werde in Zukunft stärker in mich hineinhören, was mich täglich bewegt und beschäftigt, meine Nische, meine Marke, ja meine Leistung wird dabei sein! Ich bin sicher!

Journalistische Darstellungsformen – Was wir können wollen!

Nach der Recherche geht es an die Texte. Besser könnte der Übergang kaum laufen.

Ich widme mich gerade dem Modul der journalistischen Darstellungsformen. Ein kurzer Anriss aller gängigen Formate. Über Meldung, Nachricht und Bericht, weiter zu den meinungsbetonten Formen Reportage, Feature, Glosse und Kommentar. Am Ende finden sich dann noch Spezialformate wie Boulevard oder Magazin; sie werden genauso angeschnitten wie Servicebeiträge und Produktbeschreibungen.

Alles spannende Themen und jedes bedarf einer größeren Aufmerksamkeit, als es durch das Studienheft zunächst wirkt. Ich habe es beim ersten Lesen zwar erfasst, doch liefert das Heft so viele Informationen, dass ein einfaches Lesen nicht ausreicht. Beim zweiten Durchgang geht es ins Detail: genaueres Hinsehen, Markierungen, ergänzende Literatur. Ich freue mich richtig darauf, dieses Heft ein zweites Mal zur Hand zu nehmen.

Das Schöne ist, dass es einen deutlichen Bezug zum Recherchemodul gibt und somit viele Inhalte ganz automatisch im Kopf wiederholt werden.

Das Erste Modul: Recherche

Das Warten ist nun endlich vorbei. Am Mittwoch kam das Studienmaterial an und ich habe mich sofort reingestürzt.

Das erste Modul ist „Recherche“; verfasst von Dr. Manfred Redelfs. Er ist Leiter der Rechercheabteilung bei Greenpeace, Professor für Politikwissenschaft in Hamburg und hat eine Professur für Journalistik in Leipzig. Weiterhin ist er Lehrbeauftragter an der Leuphana Universität in Lüneburg und sowohl Vorstands- als auch Gründungsmitglied der Journalistenorganisation „Netzwerk Recherche“. Man bekommt hier also Technik und Wissen aus erster Hand!

Genau so fühlt es sich auch an. Das Modul gibt Einblick in die Onlinerecherche, zeigt wie man Suchmaschinen auch ihrer Bestimmung nach nutzt und führt noch eine Reihe anderer Methoden vor. Ebenso lehrt das Modul den kritischen Umgang mit Zahlen und Presseinformationen. Es ist ein schöner Einstieg in den Journalismus und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. In meinem Kopf spielen sich immer wieder kleine Filme ab, wie ich mich im Rahmen der Recherche durch Akten wühle, mit Polizisten spreche, oder bei Behörden auf die Pirsch gehe.

Ich komme nun schon langsam zum Ende des Moduls. Hier geht es vor allem um den Auskunftsanspruch von Journalisten, den rechtlichen Schutz von Informanten und die Grenzen der Berichterstattung und ethische Grundlagen.

Als nächstes widme ich mich dann dem Presserecht.

Modulauswahl – wie versprochen

Nachdem ich die Aufnahme an der Freien Journalistenschule in Berlin geschafft habe, folgt die Modulauswahl.

Es ist nicht ganz leicht sich aus der Fülle an Angeboten das passende herauszupicken. Man hat wohl und übel die Möglichkeit sich auch aus den Nachbarkursen etwas auszusuchen; entsprechend bin ich vorgegangen. Mein Ziel ist es nach der Ausbildung ein breites Feld an Fähigkeiten zu haben. Aus diesem Grund habe ich die Journalismus-Module um 2 Module des Medienmanagements und 4 Module aus dem Public Relations-Bereich erweitert. Vom Namen klingen alle gut und spannend. Ich kann nur hoffen, dass die Fächer auch genau das sind. Lernen macht grundsätzlich Spaß, mit gutem Material ist es aber noch einfacher.

Diese Kurse werde ich nun also belegen:

Pflichtmodule: Recherche, journalistische Darstellungsformen und Presserecht

Wahlpflichtmodule Journalismus und PR: Journalistisches Texten, das journalistische Interview, journalistische Sparten, Online-Journalismus, Selbstmarketing für freie Journalisten, Medienökonomie, Medienmanagement, Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit, Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit, Presse- und Medienarbeit sowie Online-PR und Sponsoring.

Mit dieser Auswahl finde ich eine gute Ergänzung zu meinem Beruf, arbeite an meinem Stil und baue meinen Weg weiter aus, irgendwann ganz und gar frei zu arbeiten. Durch die Kurse in der Öffentlichkeitsarbeit erhoffe ich mir, meine Dienste auch im Bereich der Werbetexterei und des Marketings anbieten zu können.

Jetzt, da alles in Sack und Tüten ist, warte ich nur noch auf das UPS Paket mit dem Lernmaterial.

Am 01.10.2015 geht es dann richtig los.