Ei, ei, ei!

Schonwieder ist es ein halbes Jahr her, dass ich zuletzt etwas schrieb.
Die Schule läuft noch. Im letzten Urlaub habe ich drei Module abgeschlossen. Nun fehlen noch zwei plus zwei Praxisarbeiten und dann kann es endlich an die Abschlussarbeit gehen.

Früher konnte ich nie verstehen, wie man so lange für etwas brauchen kann, das einem Spaß macht. Heut weiß ich: Man möchte einfach nicht, dass es zu ende geht. Oder man hat so viel gelernt, dass man zu viele Projekte nebenbei hat, oder… oder … oder… .

Ich will dennoch einen kurzen Stand abgeben. In den letzten Monaten habe ich Online-PR, Grundlagen PR und Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit abgeschlossen. Nun fehlt noch Sponsoring und ein weiteres Modul, damit ich meine Abschlussarbeit schreiben kann. Ich kann mich aber noch nicht entscheiden, welches Modul ich noch nehmen möchte. Zur Wahl stehen: Medienökonomie, Medienmanagement oder Journalistische Sparten. Ich werde hier informieren, wenn ich weiter gekommen bin. 🙂

 

 

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Ich bin noch da!

Es ist zwar ruhig auf meiner Seite, aber ich bin noch da!

In den letzten Wochen beschäftigte ich mich intensiv mit lernen und schreiben. Außerdem kam, der Journalistenschule sei Dank, eine neue hauptberufliche Tätigkeit dazu. Ich darf nun in einer echten Online-Kommunikationsabteilung arbeiten. 🙂 Allein bis hierher hat sich die Ausbildung an der Freien Journalistenschule schon gelohnt. Was ich in den letzen Wochen gelernt habe  und wie viele Dinge aus den Lernmaterialien nun endlich einen echten Sinn ergeben…

Vermutlich schaue ich noch durch die rosa Brille, doch befinde ich mich aktuell wohl in meinem Traumjob. So kann es gern bleiben!

Recherche – Es #läuft!

Nachdem ich monatelang nur gelesen habe, habe ich in den letzten Wochen wirklich Gas gegeben.

Heute habe ich mich an das Modul Recherche gemacht. Es ist mein zweites von drei Pflichtmodulen. Gelesen und bearbeitet hatte ich das Modul bereits, ich habe dann heute die Hausarbeit geschrieben.

Für mich war diese (5.) Hausarbeit bisher die umfangreichste aber auch die, die mir am meisten Spaß gemacht hat. Bei der Recherche kommt der Kopf so richtig in Gang. Die Ideen sprudeln und kommen zu Papier. Es kommt eine Idee nach der anderen und alle werden aufgeschrieben.

Bei der Bearbeitung ging es in diesem Fall darum seine Rechercheschritte aufzuzeigen. Die Themen wurden teilweise vorgeben. Am spaßigsten war allerdings aufzuschreiben, wie man bei einem selbst gewählten Thema die Recherche für eine Reportage angehen würde.

Nach fast 4 Stunden war ich fertig mit der Arbeit, ich hoffe, dass das Ergebnis entsprechend ein gutes ist. 🙂

Das nächste Modul ist „Selbstmarketing für Journalisten“. Ich habe es bereits angelesen, es ist spannend und praktisch und ein Modul, auf das ich mich besonders freue.

An diesem Wochenende ist nun eigentlich keine Lernerei mehr geplant. Ich werde mich auf meinen Roller setzen und dann eine kleine Tour in den Harz machen. Mit einem 50er Roller ist man da schon einen Tag lang unterwegs. Hoffentlich hält das Wetter.

Ich schicke mal ein paar Bilder, von unterwegs auf meinen Blog. 🙂

3. + 4. Hausarbeit

Es ist etwas ruhig hier geworden. In den letzten Wochen hatte ich einiges zu tun. Da war die Arbeit für zwei Magazine, an die ich durch meine Weiterbildung gekommen bin und mein Hauptjob. Ja und dann war da auch noch mein Privatleben, meine Hobbys, meine Familie und, und, und.

Nach einem erholsamen Urlaub auf der wunderbaren Insel Samos habe ich mich an die Hausabarbeiten der nächsten Module gemacht. Gerade heute habe ich das Modul „Journalistisches Texten“ abgeschlossen. Die Aufgaben klangen zunächst banal und schnell zu erledigen, hatten es aber dann doch in sich. Nach dem üblichen Ankreuzfragen bestand die Arbeit vorallem daraus, zu erläutern was gute Texte ausmacht.

Neben den Verständlichkeitsfaktoren aus dem sog. „erweiterterten Hamburger Modell“ ging es auch um Qualitätsmerkmale journalistischer Texte, die genannt und erläutert werden mussten. Anschließend musste eine Pressemitteilung auf Merkmale des Funktionalstils der Behörden untersucht werden. Die Aufgabe beinhaltete das Aufzeigen der typischen Formulierungen des „Bürokratendeutsch“. Anschließend war aus der Pressemitteilung ein Leadsatz für eine Zeitungsmeldung zu formulieren.

Danach sollten drei Überschriften zu drei Meldungen verfasst werden. Das klingt zwar immer einfach, doch wenn man nur 60 Zeichen hat und die Regeln befolgen will, ist das gar nicht mehr so leicht.

Die umfangreichste Aufgabe war dann eine Meldung aus einem Deutschlandradio-Interview zu formulieren. Hier mussten zumindest einmal wörtliche und einmal indirekte Rede verwendet werden.

Nach nunmehr zwei Stunden bin ich mit der Rohfassung durch. Heute Abend werde ich mir dann die Texte noch einmal ansehen und morgen dann die Hausarbeit abschicken.

Vor zwei Wochen habe ich bereits das Modul „Das journalistische Interview“ abgegeben. Dieses Modul fiel mir leicht und die Hausarbeit war gut zu lösen. Ich hoffe, dass das kein schlechtes Zeichen war. 🙂

Onlinejournalismus – die zweite Hausarbeit

Kurz und schnell: die zweite Hausarbeit ist geschrieben.

Ich bearbeitete das Modul Onlinejournalismus.

Die Multiple-Choice-Fragen handelten von einigen Themen aus dem Studienheft. Allerdings ließen sich diese zumindest in einem Punkt nicht einfach durch ein Kreuz beantworten. Ich bin gespannt ob meine Anmerkung ankommt.

Es galt anschließend eine Nachricht zu formulieren, diese dann mit Headline und Teaser zu versehen und sie anschließend mit Links zu füttern. Ich wählte das 5:0 von Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC vom Wochenende. Das sollte ich im Verlauf noch bereuen, denn ich habe für Fußball doch recht wenig übrig. Neben Bildern vom Ereignis, die mit Bildunterschriften zu versehen waren, war der schwerste Teil der Aufgabe, zu erarbeiten, wie man die Nachricht bzw. das Thema der Nachricht auf Social Media Ebene verwerten kann.

Hier kam es vor allem darauf an, den User so einzubinden, dass er über das Thema spricht und sich auf den gängigen Kanälen dazu austauscht.

Ich bin gespannt wie die Bewertung ausfällt. Am Ende bin ich vor allem auf das Feedback gespannt. Das ist mir persönlich noch viel wichtiger als die Note, die unter der Hausarbeit steht.

Bei der letzten Bewertung war es auch die Rückmeldung, die mir sehr viel mehr gebracht hat, als die Note an sich. Sofort nach den Anmerkungen konnte ich vieles davon umsetzen. 🙂

Die erste Hausarbeit – Journalistische Darstellungsformen

Ich habe es getan, endlich! Die erste Hausarbeit ist im Kasten.

Ich bin nun seit 3 Monaten dabei und habe erste eine Arbeit geschrieben. Das ist aber nicht schlimm. Denn es ist nicht so, dass ich erst ein Model bearbeitet hätte. Ich habe tatsächlich schon ein paar mehr bearbeitet, da mir das Lesen der einzelnen Unterrichtseinheiten sehr viel Freude bereitet. Es fühlt sich gut an, die Abschlussarbeiten zu schreiben, wenn man ein wenig Wissen aus den anderen Modulen mitbringt.

Das ist auch meine Empfehlung: Erst einmal ein Grundwissen über die journalistischen Grundlagen aneignen und dann in die Bearbeitung gehen. Es hilft, einen anderen Ansatz zu wählen und sich nicht stoisch auf das Modul zu versteifen. Ich bilde mir ein, dass die Bearbeitung runder wird, wenn man noch breiter aufgestellt ist.

Ich halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden wie es weiter geht! 🙂

Finde Deine Nische!

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Ich stelle fest, dass es keinen Sinn bringt über jedes Modul einzeln zu schreiben. Es ist vielleicht eine gute Wiederholung, doch ist es die Wiederholung derselben und damit wird es öde!

Stattdessen schreibe ich darüber, was sich mir ins Hirn gebrannt hat. Und das ist, seit ich das Modul „Selbstmarketing“ angefangen habe wohl ein Satz: Finde Deine Nische! Er ist kurz, zudem schnell ausgesprochen und irgendwie trifft er auch zu. Man muss sich aber darauf einlassen. Jeder, der irgendwann einmal den Plan hat oder hatte sich selbständig zu machen, hat diesen Satz wohl so oder ähnlich bereits gehört. Beschäftigt man sich nicht damit, dann kommt er fast schon phrasenhaft daher. Er klingt abgedroschen, überhört, öde! Doch ist er das auch?

Finde Deine Nische. Finde deine USP. Finde, was dich ausmacht. Finde, worauf du Bock hast. Um Himmels Willen: Finde irgendwas!

Je länger ich mir Gedanken darum mache, desto stärker wird die Aussage. So heißt sie plötzlich für mich noch so viel mehr: Mach dir einen Kopf! Finde heraus was du gut kannst. Finde heraus was du besser kannst als andere. Finde heraus was in dir steckt. Krempel dein Inneres nach außen, ja wenn es sein muss dann erbrich deine Gedanken einfach auf ein Stück Papier. Aber tu‘ dabei eines: Beschäftige dich mit Dir selbst.

Nur wenn ich in der Lage bin mich selbst auseinander zu nehmen, kann ich entdecken was da noch im Verborgenen liegt. So gelingt mir zu reflektieren, zu hinterfragen und mich selbst in ein anderes Licht zu stellen. Wer sagt, dass nur eine Idee zum Erfolg führt? Leben Journalisten und solche, die es werden wollen, nicht von einer Fülle an Ideen? Was bewegt mich? Was geistert mir durch den Kopf? Was denke ich auf dem Weg ins Büro, zum Einkaufen oder beim Sport? Ist meine Nische vielleicht irgendwo in meinen Gedanken bereits vorhanden?

Ich werde in Zukunft stärker in mich hineinhören, was mich täglich bewegt und beschäftigt, meine Nische, meine Marke, ja meine Leistung wird dabei sein! Ich bin sicher!